Über mich

Praxis für Hypnotherapie in Köln

Ich bin
Simon Brocher

Seit 2014 als Heilpraktiker für Psychotherapie spezialisiert auf die Hypnose in Köln selbstständig.  

Basierend über 100 Bewertungen

Vom Klienten zum Therapeuten

Als einer der wenigen Therapeuten bin ich selbst als Klient zur Hypnosetherapie gekommen. Ich litt an einem chronischem Magengeschwür, was kein Mediziner erklären, oder geschweige denn erfolgreich behandeln konnte. Als mir dann der Heilpraktiker Raymond Hamacher empfohlen wurde, war ich skeptisch. Er hat es jedoch geschafft, mir erstmals das Krankheitsbild zu erklären und begreiflich zu machen. Heute weiß ich, dass man das in der klinischen Psychologie eine „somatischen Belastungsstörung“ nennt., die aus den schulischen Mobbingerfahrungen entstand. Nach einer Infusionstherapie starteten wir die Hypnosetherapie, die mein Leben maßgeblich verändern sollte.

Die hypnotische Arbeit führte nicht nur zu einer schnellen Linderung meiner Beschwerden, sondern weckte in mir auch eine tiefe Faszination und den Wunsch, mit dieser kreativen und wirksamen Therapieform anderen Menschen zu helfen. Mit 19 Jahren begann ich meine Ausbildung zum Hypnosetherapeuten beim Zentrum für angewandte Hypnose und absolvierte dort das Zertifikat zum medizinischen und psychotherapeutischen Hypnosetherapeuten. Damals gehörte ich zu den jüngsten Teilnehmern des gesamten Instituts.

Im Alter von 26 Jahren legte ich die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ab und zog nach Köln, um hier in Köln meine eigene Praxis aufzubauen.

Auch nach deutlich über zehn Jahren Berufserfahrung, ist die Faszination und die Begeisterung noch immer so groß, dass ich 2024 meine eigene Ausbildungsstätte startete.

Mehr über mich erfährst du in meinem Podcast.

Vom Therapeuten zum Ausbilder

Im Laufe der letzten Jahre durfte ich unzählige Menschen dabei begleiten, ihre psychischen Themen und Beschwerden nachhaltig zu lösen. Viele von ihnen hatten zuvor bereits verschiedene Therapien oder sogar Klinikaufenthalte hinter sich – oft ohne den erhofften Erfolg. Umso berührender war es für mich, mitzuerleben, wie sich durch die Hypnose plötzlich Türen öffneten, die lange verschlossen schienen.

Mit jeder neuen Erfahrung schärfte sich mein Blick auf das, was wir „psychische Störungen“ nennen. Ich begann, meine hypnotherapeutischen Methoden immer präziser an das anzupassen, was meine Klient:innen wirklich brauchten. Gleichzeitig wuchs mein Vertrauen in die erstaunlichen Lösungsfähigkeiten des Unbewussten. Schritt für Schritt veränderte sich dadurch auch meine Rolle als Therapeut: Weg von der Haltung „Ich erkläre dir die Welt der psychischen Krankheiten“ – hin zu „Lass uns gemeinsam herausfinden, wie dein System seine bisherige Lösung – ob Depression, Angst oder Zwang – wieder loslassen kann.“

Diese Haltung wurde zu meiner inneren Überzeugung und prägt heute nicht nur meine Arbeit mit Klient:innen, sondern auch meine Art zu lehren.

2024 entschied ich mich, meine Erfahrung weiterzugeben und andere Heilpraktiker:innen, Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen in der Hypnosetherapie auszubilden. Gemeinsam mit Anja Franke, Stephan Becker und Stefan Swat gründete ich Die Hypnoseakademie – eine Ausbildungsstätte für alle, die mit der Kraft der selbstorganisatorischen Hypnose Menschen auf ihrem Weg unterstützen möchten.

Aus innerer Kraft

Mein Podcast

Die Möglichkeiten der Hypnose faszinieren mich so sehr, dass ich 2020 meinen eigenen Hypnose‑Podcast „Aus innerer Kraft“ ins Leben rief – ein Herzensprojekt, das ich 2022 nach 90 Episoden abschloss.

Im Podcast erkläre ich leicht verständlich alles rund um das Thema Hypnose, spreche mit Showhypnotiseur Stephan Nölle, mit Klient:innen und mit inspirierenden Gästen aus Hypnose und Psychotherapie. Ein großer Teil der Folgen widmet sich der Aufklärung: Ich spreche über Chancen und Grenzen der Hypnose, gebe Einblicke in meinen Praxisalltag und vermittle ein Gefühl dafür, wie unser Unbewusstes arbeitet und warum es so kraftvoll ist.

Ein besonderes Highlight sind die „Geschichten aus der Praxis“ – echte Therapieverläufe, Sitzung für Sitzung erzählt. Viele Hörer:innen berichten, dass sie dadurch zum ersten Mal wirklich verstanden haben, wie Hypnose wirkt und wie tiefgreifend sie Veränderungen ermöglichen kann.

Mehr über mich

Meine Philosophie

Als Klient löste ich meine Magenschmerzen durch Hypnose auf, indem ich begann mich in der Schule zu wehren, sodass meine Mitschüler aufhörten mich zu mobben. Dadurch verschwand meine Angst vor der Schule und mein System brauchte die Magenschmerzen nicht mehr, um mich vor der Schule zu schützen. Laut der klinischen Psychologie litt ich unter einer „somatischen Belastungsstörung“. Später stellte ich mir die Frage: „Was ist denn da gestört?“. Eigentlich hatte mein System/Unbewusstes doch nur eine Lösung für ein Problem gefunden. Für mich ist das genau das Gegenteil von „gestört“: Mein System hat eine funktionierende Lösung gefunden, nur mag ich diese Lösung nicht.

Diese Erkenntnis hat mich für meine Arbeit als Hypnosetherapeut geprägt und nach tausenden Hypnosesitzungen kann ich sagen: Ich habe noch nie einen „gestörten“ inneren Anteil in meinen Klienten gefunden. Viele Klienten hatten eine unbearbeitete Trauer, Angst oder Wut – aber mehr auch nicht.

Für mich stellt sich also nicht die Frage: „Wie kriegen wir die Störung weg?“, sondern die Frage: „Was müssen wir tun, damit das Unbewusste meines Klienten die Lösung nicht mehr braucht?“

Wenn du mit mir zusammen eine Antwort auf diese spannende Frage hast, kannst du dich sehr gerne bei mir melden. In den folgenden Podcast-Episoden gehe ich nochmal genauer auf dieses Thema ein.

Es gibt viele wunderbare Therapiemethoden, die Menschen auf ihrem Weg unterstützen können. Ich selbst habe mich auf die Hypnosetherapie spezialisiert, weil sie sich als außergewöhnlich wirksam erwiesen hat und viele Vorteile anderer Ansätze in sich vereint. In der Hypnose können wir zum Beispiel Elemente einer Konfrontationstherapie oder sogar einer Familienaufstellung simulieren. Auch die Arbeit mit inneren Anteilen – wie man sie aus der Ego-State-Therapie kennt – nimmt einen wichtigen Platz ein.

Der größte Grund, der für die Hypnose spricht, ist und bleibt jedoch die direkte Arbeit mit den Emotionen und dem Unbewussten. Fast alle psychischen Symptome entstehen auf einer emotionalen Ebene, die wir mit rein kognitiven Methoden oft nicht erreichen. In der Hypnose hingegen können wir genau dort ansetzen: bei den Gefühlen, den inneren Bildern und den unbewussten Mustern, die das Erleben prägen.

Ich begann meine Ausbildung zum Hypnosetherapeuten bereits mit 19 Jahren. Da die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie jedoch erst mit Vollendung des 25. Lebensjahres abgelegt werden darf, musste ich einige Jahre warten, bis ich offiziell starten konnte. Am 01.04.2014 machte ich mich schließlich selbstständig und begann meine berufliche Laufbahn als Therapeut.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen nicht „gestört“ oder „krank“ sind. Deshalb vermeide ich auf meiner Seite bewusst Begriffe wie psychische „Störungen“ oder „Krankheiten“.

Aus meiner Erfahrung sind belastende Symptome oft der Versuch des Unbewussten, ein inneres Problem zu lösen – und damit ein Zeichen dafür, dass die Psyche grundsätzlich gesund arbeitet. Nur fühlt sich dieser Lösungsversuch für das Bewusstsein natürlich alles andere als gut an: Eine Depression, eine Panikattacke oder ein Zwangsgedanke können enorm belastend sein, auch wenn sie aus Sicht des Unbewussten eine logische Funktion erfüllen.

Um diesen Lösungsversuch wirklich zu verstehen, ist es entscheidend, das gesamte System eines Menschen zu erfassen. Deshalb gebe ich – wann immer es möglich und sinnvoll ist – meinem Gegenüber die Führung über den hypnotischen Prozess. Denn niemand kennt das eigene innere Erleben besser als die Person selbst.

Mehr über diese Sichtweise und meine therapeutische Haltung erzähle ich in den folgenden Episoden.

Du hast Fragen? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail oder rufe mich an: 0176/30643910