Was passiert während der Hypnose im Gehirn?

Im Grunde ist Hypnose eine ganz besondere Art der Konzentration. Die Umgebung wird ausgeblendet und der Blick nach innen gerichtet. „In Hypnose gehen“ heißt vor allem in Kontakt zum eigenen Unbewussten zu gehen, um mit Hilfe der inneren Bilder die eigenen Probleme zu lösen. Das Spannende dabei: In der Hypnose verändert sich die Art der Gehirnaktivität. Hier unterscheidet man grundsätzlich 4 verschiedene Frequenzen:

Die verschiedenen  Frequenzen

Alpha: wach und entspannt (guter Zugang zum Unbewussten)
Beta: wach und konzentriert (hohes Bewusstsein)
Delta: Tiefschlaf (wir sind vollkommen unbewusst)
Theta: Traumzustand (guter Kontakt zu inneren Bildern und zum Unbewussten)

Ist der Mensch in Hypnose, ist das Gehirn besonders in den Alpha- und Theta-Bereichen aktiv, ähnlich wie in der REM – Phase (Rapid-Eye-Movement) im Schlaf. Die veränderte Gehirnaktivität bewirkt, dass sich die Augen hinter dem geschlossenen Lid hin und her bewegen. Das Spannende ist: Dies funktioniert auch umgekehrt! Bewegt man die Augen hin und her, ändert sich die Gehirnaktivität und die Person geht in den Zustand, den wir Hypnose nennen. Aus diesem Grund benutzten die Hypnotiseure damals (heute eher weniger) das berühmte Pendel, das vor dem Auge hin und her geschwungen wurde. So ist das Pendel mit der Zeit zum Sinnbild der Hypnose geworden.

Einen schönen Artikel zu dem Thema „so funktioniert Hypnose“ ist aktuell bei Spiegel online zu lesen:

unbenannt(Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hypnose-bei-schmerzen-oder-angst-das-passiert-im-gehirn-a-1115063.html Datum: 09.11.16)

 

 

 

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