Depression

Für Außenstehende ist eine Depression „nur“ eine sehr starke Traurigkeit. Doch in Wahrheit ist sie viel mehr als das. Sie kann sich auf den Antrieb und die Denkfähigkeit, den Schlaf, die Libido und das Schmerzempfinden auswirken. Die sog. „lavierte Depression“ äußert sich sogar fast ausschließlich über körperliche Symptome, weswegen sie meistens erst im Nachhinein erkannt wird. Eine Depression ist also sehr vielseitig und individuell.

Die Gründe für eine Depression

Oftmals ist den Betroffenen bekannt, warum sie die Depression haben. Beispielsweise funktioniert die Ehe nicht mehr gut, ein Konflikt mit den Eltern wird zunehmend belastender oder der allgemeine Stress steigt über den Kopf. Manchmal ist die Depression auch eine Reaktion auf eine traumatische Erfahrung oder eine schwerwiegende Veränderung im Leben – etwa die Trennung des Partners (hier würde man aber eher von einer „Anpassungsstörung“ reden).
Eins haben aber alle Gründe gemeinsam: Die Klienten schaffen es nicht, sie aus eigener Kraft zu lösen. Hinzu kommt, dass die Depression selber die Lösung der Probleme erschwert. So finden viele keinen Mut, um die Probleme „anzupacken“, weil sie der Meinung sind, dass sie sowieso scheitern werden.

Kognition gegen Gefühl

Die ersten Versuche, gegen die negativen Gedanken anzukommen, sind einerseits häufig gut gemeinte Argumentationen von Freunden, wie „Wenn du es versuchst, kannst du nur verlieren, aber wenn du es nicht versuchst, hast du schon verloren!“ und andererseits Ratschläge, die die jeweilige Situation positiver beleuchten, wie: „Aber so schlimm ist das doch gar nicht!“ oder „Vielleicht hat der das gar nicht so gemeint…“.

Sie setzen jedoch alle an der Kognition, dem bewussten Denken, an. Und was nutzt es zu wissen, dass man nichts verlieren kann, wenn man trotzdem zu viel Angst vor der Konfrontation hat?
Eine depressive Stimmung ist eben genau das: ein Gefühl, eine Angst, eine Trauer. Wenn der Ursprung also auf der Gefühlsebene ist, sollte die Lösung auf derselben Ebene gesucht werden. Und genau das tun wir in der Hypnosetherapie.

Wie die Hypnose helfen kann

Mit Hilfe der Hypnose lösen wir die Ursache für die Depression auf der Gefühlsebene. Das bedeutet, dass wir als erstes einen sicheren Rahmen eröffnen, in denen die positiven Gefühle gelebt werden können. In der Imagination zeigt sich dieser Rahmen beispielsweise als eine sichere Kugel, die den Klienten vor negativen Gefühlen beschützt. In diese kann der Klient hinein gehen und sich so frei bewegen. Mit Hilfe dieser Kugel können wir dann nach und nach zu den gefühlsbehafteten Themen gehen und sie lösen.